Beitrag KW #52

Es ist schon eine Weile her, dass in diesem Blog ein Beitrag veröffentlicht wurde. Daher möchten wir die ruhige Zeit „zwischen den Jahren“ nutzen, um gute Neuigkeiten zu bekannt zu machen.

Aber zuerst zu dem, was seit dem letzten Beitrag geschehen ist:

Seit Mitte November konnten die Arbeiten an der Baugrube erfolgreich fortgesetzt werden. Die Baugrube wurde erweitert. Auf der Seite der Parkstraße wurden Fundamente der Vorkriegsbebauung gefunden, welche momentan von der Firma Bauer entfernt werden. Der daraus entstandene Mehraufwand führt dazu, dass die Firma Bauer die Baustelle erst Ende Januar übergeben kann.

Parallel wurde die Baugrube weiter befestigt und die Wasserhaltung installiert. Letzteres geschieht später als geplant, da eine Wasserhaltung aufgrund es niedrigen Grundwasserspiegels bisher nicht notwendig war.

Der Generalplaner Kersten Kopp Architekten hat für das Management und die Aufsicht des Bauvorhabens das Ingenieurbüro Ammon beauftragt. Dieses verfügt über große Erfahrung mit vergleichbaren Projekten in der Region und befindet sich seit einigen Wochen in der Abstimmung mit der Firma Jökel über die Ausführung des Rohbaus. Hierfür sind bereits einige Maßnahmen getroffen worden. Anwohner_innen und Passant_innen werden bemerkt haben, dass seit Anfang Dezember bereits einige Container der Firma Jökel auf dem Grundstück aufgebaut sind.

Nach Weihnachten konnten wir, parallel zur Fertigstellung der Baugrube, Vergaben für einen großen Teil der Gewerke durchführen.

Folgende Firmen konnten wir auswählen:

  • der Rohbau wird von der Firma Jökel errichtet
  • die Klinkerfassade wird von der Firma Lagierski ausgeführt
  • das Gewerk Elektro wird von der Firma Rudolf Fritz ausgeführt
  • das Gewerk Mess-, Steuerung und Regeltechnik wird von der Firma Sauter ausgeführt
  • die Aufzüge werden von der Firma Schindler gebaut
  • die Raumlufttechnik wird von der Fima Jörg Becker Haustechnik installiert
  • die Dachabdichtung wird von der Firma Löw ausgeführt.

Wir rechnen damit, im Januar das Gewerk Fenster vergeben zu können.

Bei allen Firmen möchten wir uns für die Angebote bedanken. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Mit den Vergaben konnten wir – trotz der enormen Kostensteigerungen im Baubereich im letzten Jahr – den neuen, erweiterten Kostenrahmen der Gewerke und damit des Projektes einhalten.

Seit dem Projektbeginn im Jahr 2017 und der Unterzeichnung des Kaufvertrages im Februar 2018 ist nun endgültig sichergestellt, dass unser Neubau entstehen kann. Uns allen ist nach Weihnachten ein großer Stein vom Herz gefallen. Wir haben dafür insbesondere unseren Banken, der GLS und der BfS, zu danken.

Wir möchten uns an dieser Stelle aber auch bei allen anderen Beteiligen, die über die Jahre an dem Projekt gearbeitet und sich dafür eingesetzt haben, bedanken. Die Arbeiterinnen und Arbeiter auf der Baustelle wie auch die Planerinnen und Planer haben ganze Arbeit geleistet!

Die Errichtung des Rohbaus wird nun Ende Januar 2023 beginnen und ca. siebeneinhalb Monate in Anspruch nehmen. Ab Herbst 2023 werden die Klinkerfassade aufgebaut, das Dach abgedichtet und die Fenster installiert.

Update #KW46

Update #KW46

In dieser Woche wurde der Bau der Bohrpfahlwand fortgesetzt. Wie auf dem Bild zu sehen ist, wird diese nun mit Spritzbeton verkleidet. Zum Schutz der Bäume in der Geleitsstraße wurde ein Fließ angebracht. Während der Bauzeit werden die Bäume in der Geleitsstraße aus der Wasserhaltung der Baustelle bewässert werden. Der auf dem Bild sichtbare Verteilerkasten der Telekom wurde gesichert, sodass die Internetversorgung Nachbar_innenschaft nicht gefährdet wird.

Das Konzept für die Wasserhaltung wurde final abgestimmt. Der Installation steht nun nichts mehr im Wege. Die Wasserhaltung dient dazu, dass die Baugrube sich nicht im Wasser füllt. Die weitere Kampfmittelsondierung wurde durchgeführt. Es ergaben sich keine Auffälligkeiten.

Mit dem Ziel der Erstellung der Baugrube wurden und werden Umschichtungsarbeiten im Erdreich durchgeführt. Hierzu sind weiterhin Verdichtungen im Erdreich notwendig, welche zu Schwingungen im Boden führen können. Parallel laufen bereits Abstimmungen mit dem Hochbauer um eine reibungslose Übergabe der Baustelle zu gewährleisten. Zu dem Abstimmungen gehört auch die Planung der An- und Abfahrtswege, über die wir Sie hier informieren werden. Nach dem aktuellen Stand wird der Rohbau im Spätsommer 2023 fertiggestellt sein.

Durch die An- und Abfahrt der Lastzüge während des Abbruchs wurde das Pflaster der Einfahrt in der Parkstraße beschädigt. Dieses wird in den nächsten Tagen instandgesetzt, sodass eine Gefährdung von Passant_innen ausgeschlossen ist. Weitere Instandsetzungen des Gehweges werden während der Bauphase durchgeführt werden müssen.

Update #KW44

Update #KW44

In den letzten Wochen wurde der wohl schwierigste Teil der Abbrucharbeiten durchgeführt. Die ca. 70 cm dicke Stahlbetonbodenplatte. Dies ist wohl die Schwingungs- und Lärmintensivste Phase der Abbrucharbeiten.

Wir nehmen die Anliegen der Anwohner_innen sehr ernst und bemühen uns um ein gutes Verhältnis zueinander. Nach den Rückmeldungen einiger Anwohner_innen haben wir die Schwingungsmesstechnik im Umliegenden Gebiet weiter ausgebaut. So sind in der Schillstraße weitere Messgeräte installiert worden. Trotz wahrnehmbarer Schwingungen sind die Messwerte deutlich unterhalb der Grenzwerte. In den kommenden Wochen wird das Erdreich in der – noch auszuhebenden – Baugrube verdichtet werden. Dabei werden weiterhin Schwingungen auftreten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Arbeiten sind weiterhin im Zeitplan. In der kommenden Woche werden Abbrucharbeiten beendet. Damit ist die Tiefgarage und die Kellergeschosse des Bestandsgebäudes vollständig entfernt.

Bei den Erdarbeiten sind wir an der Ecke Geleitsstraße / Parkstraße sind wir auf die Fundamente einer alten Bebauung gestoßen. Dies müssen ebenfalls entfernt werden, weil sie im Bereich der Baugrube liegen. Leider verlängert dies die Abbrucharbeiten um kurze Zeit.

Nach dem Ende des Abbruches Mitte Dezember soll im Januar mit dem Rohbau begonnen werden.

Die Baugrube wird deutlich größer ausfallen als das spätere sichtbare Gebäude. Dies lieg darin begründet, dass wir zusätzlich dem Keller noch Erdreich für zwei Rigolen zur Wasserhaltung bei Starkregenereignissen schaffen müssen. Diese dienen dazu Regenwasser bei seltenen Starkregenereignissen zurückzuhalten, welches von der Kanalisation nicht aufgenommen werden kann.

Die Bohrpfahlwand auf dem oberen Bild ist unten blau eingezeichnet.

Baugrube (graubrauner Bereich) mit Umrissen des alten Gebäudes (im Hintergrund)

Unser Schreiben an die Anwohner_innen vom 25.10.2022

Zusatzinformation zu den Rückbauarbeiten Bauvorhaben: Erasmus-Offenbach gGmbH Neubau – Erasmus Bildungshaus Geleitsstraße

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie mit dem heutigen Schreiben über einige Einzelheiten zum Bauablauf informieren. Eine Reihe von Anwohnern hat uns über die Erschütterungen und den Lärm, der von den Abrissarbeiten versucht wurde, in den letzten Tagen angesprochen. Die Rückbauarbeiten der vergangenen Woche an der Gründung der Tiefgarage und des Anbaubereiches des Gebäudes A an der Geleitsstraße sind, aufgrund der Mächtigkeit der Bausubstanz und trotz der Umstellung auf einen, im bautechnisch möglichen Bereich liegenden, kleineren Abbruchmeißel, leider etwas erschütterungs- und lärmintensiver ausgefallen. Diese Arbeiten konnten aber bereits abgeschlossen werden.

Zu Ihrer Sicherheit wurden und werden die Abbrucharbeiten auf der Baustelle weiterhin im nahen Umfeld zur Baustelle dauerhaft über mehrere Erschütterungsmessdosen überwacht. In Rücksprache mit dem Messtechniker liegen die derzeitigen Erschütterungsmessungen durchweg in einem unkritischen Bereich. Sollten Überschreitungen der Alarmwerte der Erschütterungsmessungen auftreten, wird die Baustelle umgehend durch den Messtechniker informiert.

Ab dieser Woche sind noch die restlichen Kellerbereiche der ehem. Gebäude abzubrechen. Gemäß der im Vorfeld erkundeten geringeren Mächtigkeit der noch abzubrechenden Gründungsbereiche ist hierfür mit geringeren Erschütterungs- und Lärmbelastungen zu rechnen. Die restlichen Abbrucharbeiten sollen ca. innerhalb der nächsten drei Wochen abgeschlossen werden. Zusätzlich haben wir, zur Information über den Baufortschritt der Baustelle, eine Webseite eingerichtet, auf der wir Sie auf dem Laufenden halten möchten:

Bildungshaus Offenbach – Neubau | Erasmus (erasmus-bildungshaus.de).

Wir bitten weiterhin um Ihr Verständnis.

Bei aufkommenden Rückfragen stehen Ihnen die Fa. WISA Sanierungsgesellschaft mbH, Frau Ritzel sowie die Fa. Schütz, Herr Liesenfeld weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Erasmus-Offenbach gGmbH

Abbruch im vollem Gange!

Abbruch im vollem Gange!

Nachdem wir bereits am 20.09.2022 den letzten Teil oberirdischen Teil des alten Polizeipräsidiums abbrechen konnten, geht seitdem, der Abbruch der Kellerräume und der Tiefgarage voran.

Der Abbruch wird durchgeführt durch die Firma WISA und die ArGe Bauer Resources AG / Bohnard Abbruchtechnik OHG, welche seit Anbeginn tatkräftig bei der Sache sind.

Auf dem ersten Bild ist der letzte noch stehende Teil des Bestandsgebäudes zu sehen. Die Schallschutzwand aus der rechten Seite bietet einen Schall- und Staubschutz für die Anwohner_innen. In dem Umfeld des Baustelle wird während der gesamten Abbuchphase Schwingungsmessungen durch die Firma Schütz durchgeführt.

Das zweite Bild zeigt den Abbruch der unterirdischen Gebäudeteile und der Tiefgarage. Im Hintergrund des 2. Fotos ist bereits der Bohrer zu sehen, welcher die Löcher für die Pfähle der zu bis Mitte Dezember zu erstellenden Bohrpfahlwand bohrt.

Das dritte Bild zeigt den Abbruch der Bodenplatte. Hierzu wird die Platte gestemmt, der Stahl getrennt und das Material im Anschluss abtransportiert.

Der unterirdische Abbruch wird voraussichtlich noch bis in die KW 44 andauern. Im Anschluss wird die Baugrube ausgehoben und befestigt. Der Abschluss der Arbeiten erfolgt voraussichtlich um den 16.12.2022.

In den kommenden Tagen wird die Bodenplatte aus dem Boden entfernt. Diese besteht aus ca. 70cm dickem Stahlbeton. Die Arbeiten erfordern viel Kraft wodurch es zwischen dem 10. und dem 22.10.2022 vermehrt zu Schwingungen und Lärm kommen kann. Der Lärm und die Schwingungen befinden sich nach unserer Messtechnik deutlich unterhalb der Grenzwerte. Wir bitten um Verständnis für Störungen, die durch den Abbruch entstehen.